Styriarte Interview (M. Wagner, Nov. 2020)

Über Türen, die in beide Richtungen aufgehen
 
Der Grazer Musiker Klemens Bittmann stürmt mit Violine und Mandola durch neue Klangwelten zwischen Jazz, Pop und Klassik. Wir haben ihn kurz aufgehalten und ihm ein paar Fragen gestellt, über die neue Entschleunigung, Grenzgänge zwischen Telemann und Radiohead – und einen geheimnisvollen steirischen Dialekt namens Bittmannisch …
 
Herr Bittmann, Sie haben im November zusammen mit Ihrem Freund Georg Gratzer bei uns ihr spektakuläres Duoprogramm „Telemannia“ gespielt, wegen des Lockdowns ohne Publikum, dafür mit vielen Fernsehkameras. Wie hat sich das für Sie angefühlt, so ganz ohne Live-Reaktion, ohne Applaus zwischen den Stücken?
 
Ich habe, auch im Duo mit Matthias Bartolomey, schon im ersten Lockdown mehrere Videokonzerte gespielt, aber es ist immer etwas Eigenes, und wird es wohl auch immer bleiben. Gerade jetzt merken wir, wie wichtig es ist, für jemanden zu spielen, dass dieser Faden der Kommunikation hin zum Publikum etwas Bedeutendes ist. Trotzdem gefällt mir die Idee, solche Videos zu machen, sehr gut. Es hilft uns, in Kontakt zu bleiben, nicht nur mit dem Publikum, sondern auch als Musiker untereinander.
 
 
Manche erinnert die jetzige Situation ein bisschen an die vorletzte Jahrhundertwende. Davor gab es ja ausschließlich Livemusik, und dann kam der Phonograph, und die Musiker*innen sind plötzlich ins Studio gegangen. Gibt es da Parallelen zu heute? 
 
Ich komme ja noch aus einer Generation, in der das Studio-Recording eine Grundbedingung war, um mit seiner Musik überhaupt zu den Menschen hinauszukommen. Aber ich habe das Gefühl, dass der Trend in den letzten 15 Jahren wieder sehr stark zum Live-Moment geht, auch zur Aufnahme des Live-Konzerts. Die Spannung ist in solchen Aufnahmen eine ganz andere, das Lebendige des Musizierens wird stärker transportiert als bei Studioproduktionen, in denen man viele andere Möglichkeiten hat, die Musik zu gestalten, unter anderem mit technischen Mitteln. 
 
Und welche Rolle spielt der Faktor Video?
 
Das Video ist sicher ein gutes Medium, um die Lebendigkeit des Musizierens besser einzufangen als ein Audiomitschnitt. Da fand ich unsere gemeinsame styriarte-Produktion irrsinnig spannend, nicht nur im Moment der Aufnahme hier im Raum, sondern auch davor, im intensiven Austausch mit dem Produktionsteam. In diesem Bereich erleben wir jetzt gerade sicher einen Zuwachs an Qualität.
 
Es gibt ja auch Künstler*innen, die dem verordneten Konzertfasten etwas Positives abgewinnen können, und solche, die jetzt lieber einfach schweigen wollen. Können Sie das nachvollziehen?
 
Absolut. Ich sehe es nicht unbedingt als Fasten, sondern als Entschleunigung der Zeit, der Reisegeschwindigkeit. Ich war in den letzten Jahren viel unterwegs (kein Beistrich) und bin darüber sehr glücklich. Aber es ist ein Faktum, dass man sich in solchen Zeiten nicht so intensiv auf das eigene Instrument konzentrieren kann, auf den Kern der eigenen Kunst. Wir haben in den vergangenen Monaten so viel komponiert und geübt wie seit Jahren nicht mehr. Da entsteht auch etwas Positives.
Aber es ist eine zweischneidige Sache. Gerade in anderen Ländern, in denen es weniger Unterstützung für Künstler gibt, ist die Situation dramatisch. Und auch bei uns nehme ich eine Kulturentwöhnung wahr, die gefährlich ist. Wenn sich das Publikum von der Kunst entfernt, wenn die Musiker sich an die Abstinenz gewöhnen, geht es in die falsche Richtung. Die Notwendigkeit, Kultur erleben zu können, darf als Vision und Idee nicht verloren gehen.
 
 
Reden wir über Ihre Musik. Ein möglicher Begriff für das, was Sie machen, ist Crossover. Obwohl dieses Wort schon recht alt ist, sind die Sphären von Klassik, Jazz, Weltmusik und Pop im Musikleben und auf dem Musikmarkt nach wie vor stark getrennt. Warum? Aus reiner Gewohnheit? 
 
Ich finde, dass diese Trennung schwächer wird. Das Zwangsschubladisieren, die Fragen nach dem, was wir eigentlich machen: Worldmusic, Jazz, Klassik, Pop oder Folk, sind seltener geworden – oder ich habe mich einfach daran gewöhnt, wer weiß. Das Wort Crossover ist stark überbelastet, das ist sicher richtig. Ich würde jedenfalls nicht sagen, dass ich Crossover mache. Wenn schon, dann begreift meine Musikergeneration Crossover aus dem Jazz-Kontext heraus, im Miles Davis‘schen Sinne, als offenes Feld, als ein Denken, das viele Musikströmungen wahrnimmt, auch Pop und Rock, da komme ichbis zu einem gewissen Grad, her.
 
Welchen Begriff würden Sie statt „Crossover“ vorschlagen?
 
Für mich ist der akustische Zugang wichtig, nicht so sehr die Definition. Auch wenn die Geige ein sehr klassisches Instrument ist und die Mandola eher der Worldmusic oder dem Pop zugeordnet wird. Ich würde mich als akustischen Musiker bezeichnen, der mit verschiedenen Strömungen spielt. Ich höre zuhause viel Rock und Pop, aber ich liebe auch Barockmusik.
 
Ein wichtiges Element in Barockmusik ist die Improvisation, und die ist auch in Ihrer Musik zentral. Wie viel ist da eigentlich improvisiert, wie viel „ausgecheckt“? Das war bei ihrem „Telemannia“-Projekt sehr schwer zu erraten.
 
War es das?
 
Für mich zumindest.
 
(Lacht) Wenn Georg Gratzer und ich auf der Bühne stehen, ist dieses Verhältnis immer unterschiedlich. Wobei die ausnotierten Stellen natürlich fixiert sind. Um sie herum gestalten sich improvisatorische Flächen, Intros, Übergänge, solistische Einschübe. Ich glaube, dass der Anteil des Improvisierten nicht so hoch ist, wie man denken könnte.
 
Sie haben über all ihre Projekte hinweg einen eigenen, stark wiedererkennbaren Sound. Ist dieser Sound der eigentliche gemeinsame Nenner für all die verschiedenen Einflüsse, die Sie verarbeiten?
 
Ich habe das große Glück, dass ich mich in all meinen Ensembles als Instrumentalist sehr individuell verwirklichen kann. Dadurch entsteht diese eigene Handschrift. Der Sound kommt aus dem Instrumentarium, das ich verwende. Es gab Zeiten, in denen ich sehr viel E-Geige und E-Mandola gespielt habe. Ich möchte das nicht missen, weil es mein Denken geöffnet hat, auch wenn ich mich heute ganz auf den akustischen Klang konzentriere. Der Sound, der mich ausmacht, ist aus der intensiven Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Mandola entstanden. Sie ist das Instrument, das herauskommt, wenn ein Geiger ein Akkordinstrument spielen will, aber keine Gitarre (zB) lernen will. Und diese Denke, die ich auf diesem Instrument erlernt habe, wirkt auch zurück auf die Geige.
 
So lange wir Sie kennen, sind Sie auf der Bühne ständig in Bewegung, ein tanzender Musiker. Wie wichtig ist diese körperliche Komponente für Ihre Kunst?
 
Für meine Generation sind Beat, Groove, Puls, tänzerische Elemente einfach zentral. Effekte, die eigentlich aus der elektronischen Musik kommen, mit meinen akustischen Instrumenten zu erzielen, ist für mich besonders spannend. Das Tänzerische gehört offensichtlich zu mir, ich kann das auch nicht ändern. Ich hatte das Glück, in Paris einen fantastischen Rhythmuslehrer zu haben, André Charlier. Ich habe keinen anderen Musiker erlebt, der sich im Unterricht so intensiv bewegt. Ich versuche das auch in meinen Workshops weiterzugeben. Wenn sich jemand beim Musizieren bewegt, siehst du sofort, wie er den Rhythmus erlebt. Es ist schwierig, Rhythmus aufs Instrument zu übertragen, wenn man ihn nicht selbst am Körper erlebt. Ich denke, das wäre auch in der klassischen Ausbildung wichtig. Den Körper mitzunehmen.
 
 
Vermutlich liegt es am Groove, dass Ihre Musik oft sehr poppig klingt. Nun sagt man der Popmusik, zumindest in der Tradition von Amateurbands wie den Beatles, auch nach, dass Virtuosität darin keine große Rolle spielt. Bei Ihnen scheint das anders. Obwohl Sie enorm virtuos musizieren, funktioniert Ihre Musik – auch – als Pop. Ist da ein Widerspruch?
 
Virtuosität steckt bei Popmusik zwar nicht so stark im instrumentalen Können, aber dafür eventuell in anderen Bereichen, sei es in der Performance, im Text oder in der politisch-kulturellen Aussage, die Popmusik ja stark ausmacht. Ein Songwriter, der nur drei oder vier Akkorde verwendet, hat seine Virtuosität eben in einem anderen Bereich. Es liegt sicher an meiner intensiven Auseinandersetzung mit meinem Instrument, dass dann Momente entstehen, die virtuos wirken. Wobei ich mich selbst überhaupt nicht als virtuosen Musiker sehe. Grundsätzlich glaube ich nicht, dass Pop und Virtuosität, Pop und Komplexität, Widersprüche sind. Gerade in letzter Zeit gibt es immer mehr Popmusiker, die auf ihren Instrumenten extrem fit sind. Vielleicht ist das wieder so ein Schubladendenken, das wir alle überhaupt nicht brauchen.
 
Was macht Ihre virtuose und unglaublich elaborierte Musik dann so zugänglich für uns?
 
Es hat sicher mit dem Sound zu tun, mit der Klangästhetik. Auch eine gewisse Einfachheit von akkordischen Zusammenhängen spielt eine Rolle. Aber am Beispiel von Wolfgang Muthspiel, den ich sehr bewundere, sieht man auch, dass es dabei einfach um eine Haltung, um eine Ästhetik des Seins geht. Man kann ja auch einen Bach so spielen, dass er wie der größte Pop-Meister wirkt.
 
 
Auf welche musikalischen oder ästhetischen Probleme stoßen Sie, wenn Sie eine Telemann-Sonate direkt in den – übrigens grandiosen – Radiohead-Song „Exit Music“ übergehen lassen, wie am Ende ihres Programms „Telemannia“?
 
Da gibt es gar kein Problem, sondern in erster Linie Türen, die in beide Richtungen aufgehen. Auch Telemann ist für mich übrigens einer der größten Popmusiker seiner Zeit gewesen, mit seiner offensichtlichen Neugier auf neue Klangfarben und Instrumente, als Multiinstrumentalist, der neue Strömungen aus verschiedenen Ländern mit in seine eigene Musiksprache genommen hat.
In diesem Fall hat es sich einfach so ergeben, dass dieses Telemann-Stück in der Harmonisation, die wir verwendet haben, den Weg gewiesen hat zu dieser Radiohead-Ballade. Dieser Song und das Album, auf dem er vorkommt, haben meine Generation enorm stark beeinflusst. Und gleichzeitig mag ich den Gedanken, dass viele im Publikum, wenn sie diesen Song nicht kennen, gar nicht wahrnehmen, dass es ein Stück Popmusik von heute ist. Sie hören dieses Lied ganz anders als wir, nehmen die Grenze zwischen Telemann und Radiohead gar nicht wahr. Und das ist etwas wahnsinnig Schönes.
 
 
Noch ein Pop-Aspekt: Ihre Stücke sind eher keine ausgebauten Sonatenhauptsätze, sondern haben eine konzentrierte Form, oft nur wenige Minuten. Warum dieses Format?
 
Meine Generation ist sicher vom Format des Pop- oder Rockalbums geprägt. Aber wir haben keine Zielvorgabe, wie lang ein Stück dauern soll. Eher denken wir daran, wie wir im Verlauf eines Konzertsets eine Klanggeschichte erzählen können, die den Instrumenten ihren Freiraum gibt, die Emotionen ihren Entwicklungsraum gibt. Es muss auch Platz sein, um etwas eskalieren zu lassen.
 
Und manchmal singen Sie sogar. Würden Sie diese Stücke dann als Songs bezeichnen? Und sollte man verstehen, was sie da singen?
 
Ich würde nicht von Songs sprechen, und ich sehe mich auch nicht als Sänger. Aber gerade beim Mandolaspielen hat sich eine Art instrumentale Notwendigkeit ergeben, die oft sehr basslastigen Klänge mit der Stimme zu unterstützen. Ich habe lange mit Alegre Corrêa gespielt, dem großartigen Gitarristen, der hat das ähnlich gemacht. Die Sprache, die ich dabei verwende, nenne ich Bittmannisch. Ich wurde schon gefragt, ob das Isländisch ist oder Gälisch. Aber nein, es sind steirische Silben. Das Mitsingen ist aber auch zur Geige spannend, wenn du mitsingst, wirkt das ganz stark auf deine Improvisationen zurück. Du setzt dich viel intensiver mit dem auseinander, was du sagen willst, du sagst weniger, sagst es klarer, intensiver. Und die Stimme bietet mir eine Eskalationsmöglichkeit. Mit einem Schrei kannst du etwas ausdrücken, was mit dem Instrument nur sehr schwer ausdrückbar ist, gerade im Live-Konzert. Wenn du im Konzert sitzt, und auf der Bühne steht jemand, der dich anschreit, dann hat das eine starke Wirkung.
 
 
Zum Abschluss: Wie sehen Sie das seltsame Jahr 2020 von jetzt aus, von seinem Ende aus?
 
Seltsam finde ich dieses Jahr gar nicht. Es ist sicher ein außergewöhnliches Jahr, aber es war für mich und viele Kollegen ein Jahr, das uns bewusst gemacht hat, womit man sich außerdem noch beschäftigen kann. Gerade auch im Sommer, in dem es dann doch möglich war, () in die Außenräume, die Innenhöfe auszuweichen, um Konzerte zu spielen. Das habe ich auf Tourneen nach Italien und Deutschland erleben dürfen. Insofern hat das Jahr mehr geboten, als man zwischenzeitlich erwarten konnte.
 
Und wie geht es jetzt mit uns weiter, mit der Musik?
 
Ich denke, dass die Erfahrung, keine Live-Konzerte zu erleben, und die Erkenntnis, wie wichtig sie uns sind, lange in Erinnerung bleiben werden, beim Publikum, bei uns Ausübenden. Wie schön es eigentlich ist, ein Konzert zu erleben, wie schön der direkte Austausch ist, das Angreifen, die Nähe im Alltag. Das wird in den nächsten Jahren noch mehr Wertschätzung erfahren. Da bin ich mir sicher.
(Lange Pause) Und ich hoffe, dass möglichst bald eine Lösung gefunden wird diesen Virus zu bekämpfen, der uns alle auseinanderhält.

Dithmarscher Landeszeitung 24.08.2021

Klassik trifft Kabarett

Büsum 
Das Wiener Trio Folksmilch lässt die Zuhörer im Watt’n Hus begeistert mitwippen. 
Von Luisa Gohlke 
Klassische Musik kombiniert mit Swing, Tango und Volksmusik - das macht die Akustikmusiker des Trios Folksmilch aus. Bei dem Konzert am vergangenen Sonntag im Watt’n Hus wippten Füße und Köpfe passend zur Musik. Die Kombination von Kontrabass, Akkordeon und Violine oder Mandola konnte Klassik mit folkloristischer Musik und Swing zusammenbringen. Das Trio wurde am Ende mit zweifachen stehenden Ovationen belohnt. 
„Jetzt alle mitschnippen“, fordert der Violinist Klemens Bittmann alle Anwesenden auf, als die Musiker das Lied „Billie Jean“ von Michael Jackson mit noch zackigeren Klängen als gewohnt spielt. Davon begeistert ist Zuschauerin Hella Hammerich (73), die selbst in Dithmarschen Musik macht, um Spenden für Mukoviszidoseerkrankte zu sammeln. „Der Rhythmus war so geil. Und sowas in Büsum.“ 
Zum Programm „Palermo“ des Trios gehören außerdem Stücke wie der „Türkische Marsch“ von Mozart sowie der Schlager „Ein Schiff wird kommen“, bekannt durch Lale Andersen. Dabei wird die Violine schnell zum Paddel eines imaginären Schiffs, sodass es durch verschiedene Schauspieleinlagen immer etwas auf der Bühne zu sehen gibt. Eddie Luis, der den Kontrabass spielt, mimt während seines Gesangs den Ausschau haltenden Matrosen an Deck. 
Nicht nur lustig und schwungvoll leitete Folksmilch durch den Abend, sondern auch nachdenklich. So machten die drei Musiker auf „Lichtgestalten“ aufmerksam, Personen, die viel für andere täten und nicht damit im Mittelpunkt stehen wollten, und auf die Bedeutung der Selbstliebe. Während einer Einlage aus dem Bereich „Neue Musik“ verzog das Publikum schon mal wegen der quietschenden Geige schmerzverzerrt das Gesicht. 
Es gibt noch weitere Überraschungsmomente. Plötzlich schmettert der Violinist in den höchsten Tönen und erinnert mit seiner Version des Popsongs „Fata Morgana“ der Band Erste Allgemeine Verunsicherung an eine Operette. 
Das Trio kennt sich und musiziert bereits mehr als 20 Jahre zusammen. An der Nordsee hatte es noch keinen Auftritt und spielte direkt mit bester Aussicht auf das Wattenmeer. „Für uns ist das sehr faszinierend, was hier passiert. Die Donau ist immer da“, verdeutlicht Luis bei seiner Anmoderation. 
Das Konzert ist geprägt von Musikkabarettelementen und trockenem Humor, was das Publikum zum Lachen bringt. „Im Süden sind die Menschen oft nicht so euphorisch“, sagt Christian Bakanic nach dem Konzert, der mit dem Akkordeon die Melodie oder mit der Cajón den Rhythmus des Trios angibt. Der Humor im Norden sei eine Unsicherheit der drei gewesen. 
Stellvertretend für die vielen fröhlichen Gesichter des Publikums beschreiben Ines Engelhardt (59) und Beate Jürgens (57) den „ganz besonderen, fantasievollen“ Auftritt, der sich für Engelhardt „wieder mehr nach Normalität anfühlte“. „Die Musik war noch viel intensiver spürbar als bei Open-Air-Konzerten“, sagt Jürgens. Auch Bakanic nennt die von der Bühne aus erlebte Atmosphäre „wunderbar“. Die drei seien sehr froh, ihre „Musik wieder teilen zu können“. 
Bittmann lobt die professionelle Betreuung durch das Team des Schleswig-Holstein Musikfestivals (SHMF). Bis einschließlich 29. August gibt es noch Konzerte im Rahmen des Festivals zu hören, viele sind bereits ausverkauft. In Dithmarschen war das Konzert von Folksmilch der letzte Auftritt im Rahmen des SHMF 2021.